Biografie

Fiona Stevens studierte Musikwissenschaften in Cambridge und Violine bei Ida Bieler in Düsseldorf sowie Barockvioline bei Elisabeth Wallfisch und Mary Utiger. Seit ihrer Mitgliedschaft im EUBO 1995 widmet sie sich in erster Linie der historischen Aufführungspraxis. Ihre regelmäßige Mitwirkung bei Ensembles wie Concerto Köln, Cappella Coloniensis, Orchestre Revolutionnaire et Romantique und Capella Augustina führte zu Zusammenarbeit mit John Eliot Gardiner, Andreas Spering, Marcus Creed, Bruno Weil und anderen. Im Rahmen ihrer verschiedenen Unterrichtstätigkeiten ergab sich die Leitung des Workshops "Anleitung zum Gebrauch des Barockbogens" und eines anschließenden Kammermusikprojekts mit den Bremer Philharmonikern.

Kathrin Sutor studierte Violoncello bei Eberhard Finke und Josef Schwab in Berlin, bei Janos Starker in Bloomington (USA) sowie Barockcello bei Phoebe Carrai, Markus Möllenbeck und Stanley Ritchie. Während der Studienzeit spielte sie im Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin und war zwei Jahre lang Mitglied des Indiana University String Quartet. Sie wirkte bei Konzerten und Produktionen des Kammerensemble Neue Musik Berlin und als Solocellistin im European Union Baroque Orchestra mit. Kathrin Sutor musiziert regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, der Capella Augustina , im FestivalOrchesterGöttingen und mit der Cammermusik Potsdam. Ihre rege musikalische Tätigkeit führte sie mit führenden Persönlichkeiten der Alten Musik wie Reinhard Goebel, Fabio Biondi, Roy Goodman, Andreas Spering zusammen. Sie ist Dozentin für Violoncello an der Universität Potsdam.

Wiebke Weidanz studierte bei Harald Hoeren in Frankfurt am Main sowie bei Kenneth Gilbert in Salzburg. Sie ist „Bachpreisträgerin 2000“ des renommierten internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerbs Leipzig. Beim internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg 2001 erhielt sie den Sonderpreis für das beste Generalbassspiel. Es folgten Rundfunk- und CD-Produktionen, Konzerte führten sie zu internationalen Festivals in ganz Europa, nach New York und Japan.Sie spielt mit den führenden Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und Concerto Köln. Im Frühjahr 2006 erhielt sie den „Förderpreis für Alte Musik“ des Saarländischen Rundfunks für „herausragende Leistungen auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis“. Wiebke Weidanz war bis 2003 Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Leipzig und bis 2009 an der Musikhochschule Frankfurt. Zurzeit arbeitet sie als Assistentin von René Jacobs bei internationalen Opernproduktionen.